Education as Life


«Der Geist (mind) kann nur eine Art von Nahrung aufnehmen und verdauen:
er lebt, wächst und wird nur von Ideen satt. Das blosse Informieren wäre für
ihn wie eine Mahlzeit für den Körper, die nur aus Sägemehl besteht. Es gibt
kein Organ, welches eine solche Mahlzeit verdauen könnte.
Wir legen grossen Wert auf gute Bücher. Wir wissen, dass es ein Vorratshaus
der Gedanken gibt, in dem wir alle grossen Ideen finden, welche die Welt
bewegt haben. Wir sind vor allem darauf aus, dem Kinde den Schlüssel zu
diesem Vorratshaus zu geben.»
(Charlotte Mason)


Kindern sollten möglichst die besten Bücher («The best thoughts of the best
writers») in die Hand gegeben werden, also solche mit literarischer Qualität,
die reich an guter Sprache und Ideen sind und die die Schüler mit den besten
Autoren in Beziehung bringen. Durch solche «living books» setzen sich die
Schüler mit den vielen Ideen von Wissenschaftlern, Mathematikern, Philosophen,
Historikern, Künstlern, Dichtern und Entdeckern und deren Werken
auseinander und lernen.


Kinder benötigen tägliche Rationen geistiger Nahrung durch

  • «living books» and living things,
  • wertvolle Gedanken und sinnvolle Aufgaben,
  • Zeiten der Ruhe und Reflexion,
  • Nacherzählen («narration») und Diskussionen, die die Verarbeitung der angebotenen Ideen unterstützen.


Leider sitzen viele Schüler Tag für Tag, Woche für Woche, sogar Jahr für Jahr
ihre Zeit in der Schule einfach ab und begnügen sich mit Nahrungshäppchen!
Intellektueller Hunger ist nicht das, was unsere junge Generation braucht,
auch wollen wir Kinder nicht bloss unterhalten, sondern mit Lernmaterial in
Kontakt bringen, das zum Denken anregt.
Neben Mathematik, Sprache und Realien gehört ebenso das Kennenlernen
der Ideen von Autoren, Komponisten, Künstlern und deren Werken, welche
unsere Kultur seit Jahrhunderten massgeblich geprägt haben.

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